Ausbildungsjahre 1966-1970

Leitung der Staffel
Kommandeur OSL Dähnert
Stv.fliegerische Ausb. Hptm. Bauer Stv.politische Arbeit Hptm.Blechschmidt
Steuermann Oltn.Unger Staffelingenieur Major Dittrich
Leiter LT/LS Hptm.Seifert Stabschef Major Kunze

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Fliegendes Personal
Remmer Pampel Lippold Rehfeld
Schreiner Gasterstedt Fischer, A. Müller, K.
Langewaldt Hausmann Phillip Steinert
Siwek Beyer, K. Rommer Köppe
Regenaermel Schmiedeknecht

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1967/68 erfolgte der Ausbau des Flugplatzes mit offenen Flugzeugdeckungen.
1968: Teilnahme an den Flugvorführungen anlässlich der Weltmeisterschaften im Motorkunstflug
1969: Eskorte für den sudanesischen Präsidenten Nimeri
1970: Eskorte für den bulgarischen Staatschef T. Schiwkow
1970: vom Juni bis September Verlegung der Staffel nach Dresden

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nun noch einige Anmerkungen zum damals geflogenen Flugzeug:
Der Prototyp der MiG-17F war 1951 mit dem Ziel entwickelt und getestet worden, die Leistungsfähigkeit des robusten und kampfstarken Typs MiG-17 weiter zu steigern. Das geschah vor allem durch den Einbau des mit einem Nachbrenner versehenen Triebwerkes WK-1F (F-russisch Forsasch für Nachbrenner); das ohne NB einen Startschub von 26,46 kN abgab und mit NB 32,12 kN. Beachtet werden musste bei diesem TW, dass es nicht unbegrenzt mit Nachverbrennung benutzt werden durfte (Höhe bis 7000 m max. 3 Minuten und über 10000 m max. 10 Minuten). Die NVA erhielt ihre Flugzeuge übrigens aus der polnischen Lizenzproduktion. Bewaffnet war die MiG-17F mit einer 37- mm-Kanone und zwei 23-mm-Kanonen. Statt der beiden 400-Liter Kraftstoff-Zusatzbehälter konnten unter den Tragflächen zwei Bomben bis zu je 250 kg oder vier Luft-Boden-Raketen TRS-190, zwei Raketen ARS-212 oder zwei Kassetten mit je 16 ungelenkten 57 mm-Raketen mitgeführt werden. Zur Ausrüstung gehörten:
  • Hermetisierbare Kabine mit Katapultsitz und Sauerstoffanlage
  • Panzerglas vorn und gepanzerter Sitz
  • Funkkompass und Funhöhenmesser
  • Freund-Feind-Kennungsgerät
  • Funkentfernungsmesser und automatisches optisches Visier ASP-3WM
  • Heckschutzgerät

Dreiseitenriss einer MiG-17F

Piloten vor einer MiG-17F

das Foto links zeigt eine Gruppe von Piloten vor einer MiG-17F. Beachtenswert ist die "Fliegermode" der damaligen Zeit. Lederkopfhaube, Lederjacke und Schutzbrille lassen ja oben rum noch den Flieger erkennen, aber was um Gottes Willen sollte die "Reithose" und die "Knobelbecher"?!

 

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