1950- Ende 1961 Ausbildungsjahr 1962/63 Ausbildungsjahr 1963/64 Ausbildungsjahr 1964/65 Ausbildungsjahr 1965/66 Ausbildungsjahr 1966/67
Ausbildungsjahr 1967/68 Ausbildungsjahr 1969/70 Ausbildungsjahr 1970/71 Ausbildungsjahr 1971/72 Ausbildungsjahr 1973/74 Ausbildungsjahr 1974/75
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1950 - Ende 1961

ab Oktober 1952 Aufstellung des Truppenteils als 2.Regiment in Kamenz
fliegerische Ausbildung auf Jak-18
Kommandeur: VP-Rat Joseph Zieris
13.03.1953 Beginn der Ausbildung auf dem Flugzeug Jak-11
Ende Mai 1953 Verlegung von Kamenz zum ausgebauten Flugplatz nach Drewitz. Da zu diesem Zeitpunkt die Kasernenanlage in Jänschwalde Ost noch im Bau war, erfolgte die Unterbringung im Barackenobjekt auf der Nordseite der Start- und Landebahn (genannt “Altes Lager"). Der Objektzugang lag nahe der Ortschaft Drewitz. Nach dem Eintreffen in Drewitz sollte die Ausbildung auf dem Flugzeug MiG-15bis erfolgen. Durch die Ereignisse um den 17.Juni 1953 erfolgte diese Ausbildung nicht und die bereits vorhandenen Flugzeuge MiG-15 bis/UTI wurden zurückgeführt.
August 1953

Im August war auch das Kasernenobjekt auf der Südseite der Start- und Landebahn bezugsfertig. Das „Alte Lager» wurde geräumt und fortan war das Fliegertruppenteil im neuen Kasernenobjekt stationiert. Der Objektzugang befand sich in Jänschwalde Ost. Zur Aufrechterhaltung des Ausbildungsstandes des fliegenden Personals wurden Flugzeuge vom Typ JAK-18 bereitgestellt. Die Ausbildung auf dem Flugzeug JAK-18 wird wieder aufgenommen.

23.09.1953 Umbenennung in "1.Kommando des 2.Aeroklubs" Kommandeur: Hptm. Zieris,
aus dem 2.Kommando wurden später das JG-8 und JG-9
 

 

 

Jak-11
1954 Zuversetzung des 1.Offizierslehrganges aus KAMENZ und Rückkehr der ersten in der Sowjetunion ausgebildeten Flugzeugführer
Kommandeur: Hptm. Rudi Knöpfel,
16.06.1955 (6:58 Uhr) Hptm. Knöpfel wird das erste Opfer eines Flugunfalls. Er stürtzt bei einem Übungsluftkampf mit einer Jak-11 (takt.Nr. 101) in der Nähe des Flugplatzes Preschen ab. Mit ihm stirbt der Flugzeugtechniker Ultn. Köhn
1955 Gründung des 3. Aeroklubs und Bildung des 7. Fliegergeschwaders
Kommandeur: Oltn. Reuter
ab Juni 1956 Umschulung auf das Flugzeug MiG-15UTI und MiG-15bis

MiG-15

26.September 1956 Übernahme des Fliegergeschwaders 7 (FG-7) in die NVA, Eingliederung des FG-7 in die 3.Fliegerdivision
Kommandeur: Major Reinhold
Januar 1957

Praktische Umschulung der Flugzeugführer des FG-7 auf Mig-15bis/UTI

05.Oktober 1957 Verleihung der Truppenfahne an das FG-7
16.07.1959 MiG-17F (takt.Nr. 823), Luftschießplatz Lieberose, beim Erdschießen wird das Flugzeug zu spät abgefangen und hat Bodenberührung, FF Ultn. Hörnig  +
1959 Kommandeur: Major Richter, J.
03.05.1960 (13:37) MiG-17F (301), nach dem Aufsetzen mit zu hoher Geschwindigkeit springt das Flugzeug und wird schwer beschädigt, FF Ultn. H.Wagner
14.07.1960 (15:55) MiG-17F (314), das Flugzeug springt nach der Landung und überrollt das Ende der Start-und Landebahn, FF Ultn. W.Schulze
19.07.1960 (08:30) MiG-17F (888), 600 m südlich der Ortschaft Henzendorf bei Fürstenberg, das Flugzeug stürzt mit einem Längsneigungswinkel von 40° ab, als Ursache wird Sauerstoffmangel vermutet, da der FF seine Sauerstoffmaske nicht richtig trug, FF Ultn. H. Langer +
1961 Umbenennung des FG-7 in JG-7 (Jagdfliegergeschwader 7)
16.03.1961 (14:15) MiG-15 UTI (76), der dritte Landeunfall innerhalb eines Jahres, auch hier springt das Flugzeug nach der Landung und überrollt in Folge dessen das Ende der Start-und Landebahn, FF Ltn. M.Seifert und Ultn.Ziermeier
01.10.1961 Eingliederung des FG-7 in die 1.LVD (Luftverteidigungsdivision)