Betriebsart "Schutz vor Erdstörungen"
| Mit Verringerung der Flughöhe kommt es zu der Erscheinung, dass die untere Zeile (Keule) von der Erdoberfläche geschnitten wird. | 1) in den unteren Teil der Antennenverkleidung wurde absorbierender Gummi eingeklebt. Damit wird die Intensität der Abstrahlung (vor allem der Nebenkeulen) in Richtung der Erdoberfläche verringert | |
| Da diese Schnittfläche sehr groß ist, wird trotz des geringen Reflexionsfaktors der Erde relativ viel Energie reflektiert und von der Station empfangen. Dadurch wird der Bildschirm von vielen Störungen aufgehellt und das Erkennen des Luftziels sehr erschwert. | 2) Nach Betätigung des Schalters "Schutz vor Erdstörungen" in die Stellung "Kleiner" bzw. "Größer" wird automatisch die Sendeleistung verringert. Außerdem wird in der Schalterstellung "Kleiner" die untere Zeile abgeschaltet und in der Stellung "Größer" das gesamte Antennendiagramm angehoben, die Empfängerempfindlichkeit verringert und die Erfassungsentfernung auf 5 km verkürzt. | |
| Die vielen nicht vermeidbaren Nebenkeulen der Antenne vergrößern noch die Aufhellung des Bildschirms, vor allem im Bereich von 0 bis 2 km. | Dieser Komplex von Maßnahmen gewährleistet eine untere Einsatzhöhe des FMV von 1.000 - 1.200 m über dem Territorium der DDR. | |
| Zum Verbessern der Verhältnisse auf dem Bildschirm wurden konstruktiv folgende maßnahmen verwirklicht: | ||
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Schalter in Stellung "Kleiner" |
Schalter in Stellung "Größer" |
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Diese in vielen Flügen erflogene untere Einsatzhöhe streut natürlich auf Grund folgender Tatsachen: |
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1) Es gibt messtechnisch nicht erfassbare geringe Unterschiede zwischen den Funkmessvisieren |
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| 2) Ein weiterer Faktor ist die laufende Veränderung des Standortes sowie der Luft- und Bodenfeuchtigkeit. Die Bodenfeuchtigkeit hat großen Einfluss auf den Reflexionsfaktor der Erdoberfläche und damit auf die Größe der von der Erdoberfläche reflektierten Energie. | ||