Automatische Kontrolle des Funkmessvisiers
| 6.1. Kontrollpult CD-41KTP | ||
| Am Kontrollpult können folgende Parameter des Fmv überprüft werden: |
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| (1) Magnetronstrom (TM) | ||
| Sollwert: 13,5 bis 25 Teilstriche | ||
| der Magnetronstrom steigt beim Einschalten der Hochspannung (am Fernbedienteil) sprungartig von 0 auf einen Wert, der im genannten Toleranzbereich liegen muss. | ||
| Beim Einschalten der Betriebsart "Schutz vor Erdstörungen" verringert sich der Magnetronstrom, muss aber ebenfalls im Toleranzbereich bleiben. | ||
| (2) Diodenströme | ||
| Sollwert: 2 bis 14 Teistriche | ||
| Bei abgeschalteter Hochspannung pendeln die Diodenströme. Nach dem Einschalten der Hochspannung müssen sie im genannten Toleranzbereich einen konstanten Wert einnehmen. | ||
| (3) Druck | ||
| Sollwert: 14 bis 22 Teilstriche | ||
| Beim Unterschreiten des Toleranzbereiches ist die Hermetisierung des Senders gestört. Der dadurch im Sender entstehende Druckabfall führt zum Ausfall des FMV | ||
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| 6.2 Kotrolletappen | ||
| Durch Einschalten des Schalters "Kontrolle" am Fernbedienteil beginnt die automatische Kontrolle des FMV. Auf dem Sichtgerät laufen folgende Kontrolletappen ab. | ||
| 1. Etappe | ||
| In der Mitte des Bildschirms wird über seine gesamte Breite ein Zielzeichen mit Lagezeichen geschrieben. | Das Brennen der lampe "P" mit halber Stärke zeigt den Beginn der Eigenkontrolle an. Mit Beendigung der 1. Etappe flackert die Lampe "P" | |
| Bei Kennungsabfrage müssen die Lagezeichen verschwinden. | ||
| überprüft werden: | ||
| - die Empfindlichkeit des Bildschirms | ||
| - der Antennensteuerkanal im Übersichtsbetrieb | ||
| - die Antennenstabilisierung (Schräglage) | ||
| - die Entfernungseichung des Bildschirms bei 10 km | ||
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| 2. Etappe | ||
| Auf dem Bildschirm wird eine Zielsilhouette mit Entfernungsmarken und Schusssektoren abgebildet | überprüft werden: | |
| - die Antennensteuerung bei DU | ||
| Ein künstliches Ziel wird bei einer Entfernung von 2,25 km erfasst. Das Kennzeichen dieses Vorganges ist das Stehenbleiben der Entfernungsmarken bei der genannten Entfernung und das Aufleuchten der Lampe "O" (Abkurven). | - der Entfernungsmesser mit dem Erfassungsautomaten | |
| - die Abkurvschaltung (Lampe "O") | ||
| - die Antennensteuerung im Zielbetrieb | ||
| Im weiteren läuft die Zielsilhouette auf dem Bildschirm nach rechts oben aus. | ||
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| 3.Etappe | ||
| Mit Beginn der 3. Kontrolletappe leuchtet die Lampe "P" mit voller Stärke. Auf dem Bildschirm erscheinen 4 Kodeimpulse, die sich um 30-30° im Uhrzeigersinn drehen. Im weiteren erlischt die Lampe. | überprüft werden: | |
| - die Erzeugung und Stabilisierung des Koordinatensystems (Kodeimpulse) | ||
| - die Arbeit des Anzeigeblockes für Rauschstörungen | ||
| - die Antennensteuerung bei fixierten Strahl | ||
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| Mit dem richtigen Ablauf der Kotrolletappen ist eine objektive Aussage über die Funktionstüchtigkeit des FMV gegeben. | ||
| Mit der Eigenkontrolle werden folgende Betriebsarten und Anlagenteile des RP-21 überprüft: | ||
| - Eichung und Empfindlichkeit des Sichtgerätes | - Abkurvschaltung | |
| - Antennensteuerkanal im Übersichts- und Zielbetrieb | - Erzeugung und Stabilisierung des Koordinatensystems | |
| - Schräglagestabilisierung der Antenne | - Antennensteuerung bei fixierten Strahl | |
| - Antennensteuerung im Übergangsbetrieb | - Anzeigeblock für Rauschstörungen | |
| - Entfernungsmesser mit Erfassungsautomatik | ||