Die MiG-21 ist mit diversen Lichtsystemen für den Nachtflug ausgerüstet.

    1. Positionsbeleuchtung:
    Positionslichter an beiden Tragflächen (links rot, rechts grün) und ein weißes Positionslicht am Seitenleitwerk mit Dauerlicht.
    2. Fahrwerkssignalisation:
    an allen 3 Fahrwerksbeinen befindet sich je ein weißes Signallicht, das im ausgefahrenen und verriegelten Zustand leuchtet. Kontrolle im Landeanflug durch den sogenannten Landeposten per Fernglas, davon abhängig die Landeerlaubnis durch den Flugleiter.
    3. Landescheinwerfer:
    je ein Scheinwerfer in jeder Tragfläche, einer fungiert als Rollscheinwerfer, der andere als Landescheinwerfer zum Ausleuchten des Aufsetzpunktes. Anflüge nur mit bordeigenen Landescheinwerfer durften erst nach einer Ausbildung und Zulassung durchgeführt werden und galten als gefechtsnahes Element. Die Landescheinwerfer wurden auch in Zeiten des verstärkten Vogelzuges eingeschaltet, um die Gefahr von Vogelschlägen wärend der Start-und Landephase zu minimieren.
    4. Kabinenbeleuchtung:

    • separate Instrumentenbeleuchtung der Flug-und Triebwerksüberwachungsinstrumente und Seitenpaneele,
    • sowie Leuchtfelder mit Helligkeitsregelung zum Anzeigen von Betriebszuständen,
    • zentrale Havariewarnung (SORZ),
    • als Notsystem Weißstrahler zur großflächigen Beleuchtung der Instrumente,
    • nicht zu vergessen die Taschenlampe des Piloten ;-)))

zentrale Havariewarnung (unterhalb des weißen Drehschalters) zur Signalisation bestimmter Ausfälle (blinkendes Rotlicht)

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