Und hier nun die ultimativen Antworten auf die Fragen, die sich keiner traut zu stellen
Vom Fliegen
Das Flugzeug ist, wie der Name schon sagt, ein Zeug zum
Fliegen.
Im Prinzip ähnelt es der Straßenbahn, denn es fängt vorn an und hört hinten auf.
Anstelle der Stromabnehmer besitzt es jedoch Flügel. Das ist vielleicht der Grund,
weshalb Straßenbahnen nicht fliegen können.
Es gibt verschiedene Sorten von Flugzeugen. Nicht nur große und kleine - die bekannteste
Art sind Passagierflugzeuge. Passagiere sind Menschen, die viel Geld und wenig Zeit haben.
Wenn diesen, trotz der Losung "Stunden warten - Minuten fliegen", die Nerven
durchgehen, beginnen sie auf das Zeug zu fluchen, daher kommt die Bezeichnung
"Fluchzeug".
Wenn sich genügend fluchende Passagiere angesammelt haben, geht es bald richtig los;
aufmerksam und rücksichtslos wird der Kampf um die besten Plätze geführt.
Falls die Triebwerke anspringen, müssen diese solange laufen, bis soviel Kraftstoff
verbraucht ist, daß das Flugzeug leicht genug ist, um sich von der Stelle bewegen zu
können. Kaum ist dies geschehen, wird hart gebremst, wobei es häufig Verletzte gibt.
Dieser Vorgang heißt Abbremsen. Dann versucht man, die Passagiere mit dem sogenannten
Startbonbon zu beruhigen. Wenn das Flugzeug ohne besondere Vorkommnisse doch noch in die
Luft fliegt, spricht man von einem Start.
Gestartet wird immer gegen den Wind. Das ist so Vorschrift, sonst könnte es passieren,
daß das Flugzeug bereits vor dem Start am Ziel ankommt.
Da die Schallmauer fast ausschließlich militärischen Zwecken dient, ist wegen der
Geheimhaltung das Fotografieren an Bord verboten. In der Luft spürt man noch deutlich die
Auswirkungen des letzten Krieges, denn viele der damals in die Luft geschossenen Löcher
sind noch nicht wieder ausgebessert worden. Sie werden "Luftlöcher" genannt.
Deshalb bekommt auch jeder Passagier eine Tüte.
Außer den Passagieren ist auch noch die Besatzung an Bord. Das sind Leute, die keinen
richtigen Beruf haben.
Die Damen sind die, die den Leuten außer Tüten und Bonbons auch einiges anderes bringen
müssen. Sie heißen Stewardessen.
Die Piloten haben meistens soviel Geld, daß sie sich ein Auto leisten können, daher auch
die Bezeichnung "Autopilot".
Der Bordingenieur, auch Heizer genannt, ist für die Kohlen verantwortlich, und das nicht
nur am 20.. Außerdem organisiert er die Ausfüllung der Borddokumente und Bestellung der
Getränke.
Der Funker ist, wie der Name schon sagt, für die Zündkerzen zuständig.
Der Navigator muß nach der Landung als erster aussteigen, um zu erkunden, wo das Flugzeug
gelandet ist. Deshalb sind es meistens ehemalige Kriminalkommisare.
Flugzeugentführer gehören nicht zur Stammbesatzung, deshalb tragen sie auch keine
Uniform.
Wie man sieht, ist so ein Flugzeug in den besten Händen. das wiederum gestaltet das
Fliegen völlig ungefährlich, bewiesen allein durch die Tatsache, daß bisher noch keiner
oben geblieben ist. Für eine Niederkunft sorgt meist der Kommandant.
Fällt das Flugzeug so herunter, adß man es einschließlich der Besatzung noch verwenden
kann, spricht man von einer Landung.
Wie gesagt, es gibt nicht nur Passagierflugzeuge. da es im Flugzeugbau nicht so darauf
ankommt, werden manchmal die schwarzen Kreuze, auch Propeller genannt, verkehrt eingebaut.
Es entstehen dadurch Helikopter, die fälschlicherweise als Hubschrauber bezeichnet
werden. Das ist völlig falsch, denn sie können weder Hupen noch Schrauben.
Durch die erwähnte Schluderei passiert es mitunter, daß zwar ein Motor eingebaut wird,
aber kein Propeller. In solchen Fällen haben die Piloten meist ernste Bedenken man sagt,
ihnen " gehe die Düse " und spricht dabei von Düsenflugzeugen. Schließlich
passiert es sogar, daß weder Motor noch Propeller eingebaut werden. Durch diesen
Leichtsinn entstehen Segelflugzeuge. Segelflieger wiederum sind Menschen, die ihre
kostbare Freizeit damit verschwenden, diesen Apparaten das Fliegen beizubringen.
Wirschaftsflieger sind, wie der Name schon sagt, die, die ihr Leben in der Wirtschaft,
sprich Kneipe, verbringen und mitunter versehentlich auch fliegen können.
Flugsicherung ist laut Lexikon eine Sicherung, die leicht, mittel oder träge durchfliegt,
also eine Art Sollbruchstelle des Luftverkehrs. Sie ist hauptsächlich für die
abenteuerliche Gestaltung der Flüge verantwortlich und gibt nur ernstgemeinte Hinweise
für das Ausfüllen von Störungsmeldeungen.
Sie hat engen Kontakt zur Flugzeugbesatzung und was denen oft spanisch vorkommt, ist
englisch. Spricht man jedoch russisch miteinander, so ahnt der eine kaum, was der andere
denkt.
So einfach ist es, die Probleme der Fliegerei zu überschauen !