| Zelle: |
| Ganzmetall-Rumpf
in Halbschalenbauweise, Zentraler Lufteinlauf mit kegelförmigen Stosswellendiffusor im
Rumpfbug. |
| besteht aus
Vorder-und Heckteil, die am Spant 28 miteinander verbunden sind -> bequemes Aus-und
Einbauen des Triebwerkes |
| Je nach Version
nach vorn oder zur Seite aufklappbare Kabinenhaube. |
| Tragflügel |
| Deltaflügel-Mitteldecker
mit separatem Höhenleitwerk (Flossenruder). |
| Je ein
Grenzschichtzaun mit einer Höhe von 7% der örtlichen mittleren Sehnenlänge des Profils
an der Oberseite jeder Tragflügelhälfte. |
| Spannweite |
7,15 m |
| Flügelfläche |
23 qm |
| Flächentiefe an Wurzel |
5,02 m |
| Flächentiefe an Endkante |
0,46 m |
| Vorderkantenpfeilung |
57 ° |
| V-Stellung |
-2 ° |
| Tragflügel
besteht aus einem kräfteaufnehmenden Hauptholm sowie einem Hilfsholm zur Befestigung des
Fahrwerkes. |
| Jede Tragfläche
ist mit 8 Bolzen an 5 Punkten mit dem Rumpfvorderteil verbunden |
| Landeklappen |
| MiG-21
"F-13" und "PFM" einfache Spaltlandeklappen (Fowlerklappen) ->
Ausschlagwinkel 24° |
| ab MiG-21
"SPS" Scharnierlandeklappen in Wabenbauweise mit SPS
("System zum Abblasen der Grenzschicht") zum Verringern der
Landeanfluggeschwindigkeit |
| Ausfahrwinkel: |
Start 25° |
|
Landung 45° |
| Bremsklappen |
| 3 Bremsklappen an
der Rumpfunterseite (zwei vorn seitlich öffnend, eine zentrale hinten nach unten öffnend) |
| Abschaltung der
hinteren BK bei Anbau eines KS-Zusatzbehälters unter dem Rumpf im eingefahrenen Zustand |
| Leitwerk |
| Einfaches
Seitenleitwerk, Größe: bis "PFM" 4,45 qm, ab "SPS" 5,3 qm |
| Höhenleitwerk in
der Mitte beider Rumpfseiten angesetzt, voll schwenkbar (Flossenruder), mit
Kraftverstärker und Höhenrudertrimmung. |
| Fahrwerk |
| Einfach bereiftes
Dreipunkt-Einzieh-Fahrwerk mit Bugrad, alle Räder mittels Scheibenbremsen (HFW Typ KT-92)
bremsbar, mit Antiblockiersystem. Ein-und Ausfahren über Hydraulikdruck,
Notausfahren über manuelle Entriegelung des Bugfahrwerkes und Notausfahren des
Hauptfahrwerkes mit Hilfe von Druckluft. Öl-Stickstoff-Stoßdämpfer mit
progressiver Dämpfung. Das Fahrwerk ist ein sogenanntes Niederdruck-FW, es ermöglicht
das Starten und Landen auf Grasplätzen, was auch ständig trainiert wurde. |
| Wegen der
geringen Profiltiefe des Tragflügels und der Länge der Federbeine werden die
Hauptfahrwerksräder in den Rumpf eingezogen. Um dies realisieren zu können, wird das
Hauptfahrwerksrad mit Hilfe eines Radwendemechanismus (Bild 1) gegenüber dem
Hauptfahrwerksbein um 87° gedreht und passt so senkrecht in den Rumpf. Nach dem Ausfahren
stellt dieser Mechanismus auch die Verriegelung wieder her. |
|
|
| Das Bugrad wird
entgegen der Flugrichtung eingezogen. System zum automatischen Entlüften der Radbremsen,
um ein Blockieren zu Verhindern. Die Notbremsanlage (Druckluft) wirkt nur auf die
HFW-Räder, kein differenziertes Bremsen (damit keine Richtungsänderung) möglich |
| Druckkabine mit Schleudersitz
(bis "PFM" SK-1, ab "SPS" KM-1 |
| Rettungspaket NAS-7 in
verschiedenen Varianten (Mitteleuropa, Arktis, Wüste) mit verschiedenem Inhalt (z.B.
Schokolade, Angelhaken, Spiegel, Munition usw.) Untergebracht in der Sitzmulde des
Katapultsitzes |
| Automatische
Temperaturregelung für die Kabine |
| automatische Regelungsanlage
für die Versorgung mit Sauerstoff in Abhängigkeit der Flughöhe, Möglichkeit der
Versorgung mit reinem Sauerstoff. |
| UKW-Funkanlage, automatischer
Funkkompass, |
| Funkhöhenmesser RW-UM
(außer "PFM") |
| Autopilot "KAP-2"
oder "AP-155" |
| Elektronische Zielsuch- und
Feuerleitanlage |
| Optisches Visier
("PKI" später "ASP-PF(D) 21" |
| Flugdatenschreiber SARPP-12G
(nicht "F-13" u. "PFM") |
| Freund-Feind-Kennungsgerät
und teilweise Heckwarngerät |
| Radar (ab zweiter Generation) |
| "F-13" ,"PFM" und
"SPS" sowie die Doppelsitzer: jeweils 1 Aufhängepunkt unter jeder Fläche, |
| ab "M" jeweils 2 Aufhängepunkte unter den Flächen |
| alle Versionen: 1 zentrale
Aufhängung unter dem Rumpf |
| zentrale Rumpfaufhängung und
die jeweils äußeren TF-Aufhängungen zur Aufnahme von KS-Zusatzbehältern (490 bzw. 800
Liter) |
| alle Aufhängungen zur
Aufnahme von Bewaffnung und Ausrüstung an verschiedenenTrägern |
| "F-13" eine NR-30
Kanone in der rechten Rumpfseite |
| ab "M" 2 x
23-mm-Schnellfeuerkanone GSch-23 unter dem Rumpf fest eingebaut |
| Luft-Luft-Raketen
verschiedener Lenksysteme und Einsatzspektren, |
| Ungelenkte Raketen
verschiedener Kaliber, |
| Bomben bis 500 kg und andere
Abwurfwaffen. |
| möglicher Anbau eines
Kanonenbehälters unter dem Rumpf ("SPS-K") |
| Start und Landung
auf unbefestigten Plätzen möglich. |
| Nachbrennerstart
und abwerfbare Starthilfsraketen verkürzen die Startstrecke (bis auf ca. 200 m). |
| Bremsschirm von
16 qm Fläche zur Verringerung der Landerollstrecke um ca. 400 m. Unterbringung bis zur
"PFM" unter dem linken Rumpheck (sog. Kastenschirm), ab "SPS" in der
Seitenleitwerkswurzel |
| Startrollstrecke
in Abhängingkeit der TW-Leistung und der Zuladung zwischen 500 und 1.200 m |
| Landerollstrecke
in Abhänginkeit des Bremsschirmeinsatzes zwischen 450 und 800 m |
| Abhebegeschwindigkeit
ca. 300 km/h |
| Geschwindigkeit im Endanflug
|
360-380 km/h (ohne SPS), |
|
320-340 km/h (mit SPS), |
| Aufsetzgeschwindigkeit |
ca. 270-290 km/h |