Untere Einsatzhöhe des Funkmeßvisiers (UEH)

Mit Verringern der Flughöhe kommt es, dass das Abstrahldiagramm des FM-Visiers von der Erdoberfläche geschnitten wird. Die von der Erde reflektierte Energie erscheint auf dem Sichtgerät als Aufhellung und das Erkennen von Zielen wird erschwert oder unmöglich gemacht. Bei dem FM-Visier RP-21 wurde diese Höhe bei ca. 2000m erreicht - was in etwa der minimalen praktischen Einsatzhöhe entspricht; eben die UEH. Durch kontruktive Maßnahmen und einer Betriebsart "Schutz vor Erdstörungen"konnten diese negativen Erscheinungen in bestimmten Grenzen unterdrückt werden. So wurde in dieser BA die Sendeleistung und die Empfängerempfindlichkeit verringert, sowie das gesamte Abstrahldiagramm in Abhängigkeit der angehängten Raketen um 2,5° (bei R-3S und R-13M) bzw. um 5,5° (bei RS-2US) angehoben. Dabei verringerten sich zwar die Störungen, gleichzeitig sank die nutzbare Auffassungsentfernung von Luftzielen auf bis zu 5 km.

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