Bestand Dezember 1971

MiG-21M
25

MiG-21SPS
16

MiG-21UM/US
6

JAK-18A
1

29.Februar 1972

Das JG-7 erhält den Namen Jagdfliegergeschwader „Wilhelm-Pieck“
Dazu heißt es im Tagesbefehl des Ministers für Nationale Verteidigung:
Zitat:“… dazu befehle ich,
1. Zum 16.Jahrestag der Nationalen Volksarmee wird dem Jagdfliegergeschwader 7 in Anerkennung seiner geleisteten Dienste zum Schutze unseres sozialistischen Vaterlandes, der Deutschen Demokratischen Republik, der verpflichtende Name WILHELM PIECK verliehen…“

Genau 36 Jahre später am 29.02.2008, ist dieses Ereignis der Lausitzer Rundschau einen großen Artikel wert. In meiner mir eigenen Bescheidenheit kann ich sagen, dass ich die Zeitungstante an die richtigen Leute gebracht habe. Und eben durch diese Homepage kam die gute Dame darauf, mich zu diesem Thema zu befragen. Leider konnte ich ihr aus eigenem Erleben nicht helfen, da ich damals in der 3.Klasse evtl. grad mal wusste, wer Wilhelm Pieck war.

Text Lausitzer Rundschau 30 Jahre Ehrenname
Text in der Lausitzer Rundschau zum 30. Jahrestag der Verleihung des Ehrennamens "Wilhelm Pieck" an das JG-7

01.-03.03.1972

erstmals wird das JG-7 während der Luftverteidigungsübung GRANIT´72 mit den neuen Flugzeugen eingesetzt

23.06.1972 (15:47)

MiG-21M (499),
Flugzeug springt nach der Landung, Bruch des Bugfahrwerks, das Flugzeug wird in Dresden wieder instand gesetzt

24.07.1972

MiG-21M (498), 10 km nordöstlich Eisenhüttenstadt,
Kollision mit MiG-21M (507) auf ca. 10° Gegenkurs, FF Ltn. R.Vetter
Vorausgegangen ist ein automatisiertes Jägerleiten beim Abfangen in der unteren Einsatzhöhe des Funkmessvisiers. Beim Leitvorgang kommt es zu einer Frontalkollision des in fast gleicher Höhe fliegenden Ziels (takt.Nr. 498) und des Abfängers (takt.Nr. 507). Das Seitenleitwerk der 498 reißt dabei den Rumpf der 507 von unten auf.
Beide Piloten katapultieren
MiG-21M (507), Kollisionspartner der 498, FF Oltn. W. Meinert katapultiert

14.08.1972

gegen 16:10 Uhr wird die Aufnahmebereitschaft für einen Linienflug der Interflug (IL-62) auf Befehl des Diensthabenden der 1.LVD durch den DHS-Flugleiter hergestellt. Das Flugzeug hatte kurz vor dem Funkfeuer Boxberg einen Luftnotfall gemeldet. Der Kommandant kehrt um und fliegt zurück nach Schönefeld. Um 17:10 Uhr stürzt die IL-62 bei Königs Wusterhausen ab, alle Passagiere und die Besatzung finden den Tod

03.10.1972 (0:50)

MiG-21M (430),
Landung mit überhöhter Geschwindigkeit, Flugzeug springt, im weiteren Verlauf bricht das Bugfahrwerk, das Flugzeug kommt hinter dem Ende der Start- und Landebahn im Erdbremsstreifen zum Stehen

Appell am 01.05.1972
01.Mai 1972: auf der auf einem LKW-Anhänger errichteten Tribüne hält der Kommandeur des JG-7 Oberst Große die Festrede
Die "Gesamtkonstruktion" im Überblick. Als "Tribünenguard" dient hier die MiG-21 SPS "764".