Bestand Technik Dezember 1984

MiG-21M
39

MiG-21UM/US
6

28.12.1984

– letztmalig werden im JBG-37 die Flugzeuge MiG-17F und MiG-15UTI eingesetzt, das JBG verfügt damit nur noch über die MiG-23BN und die MiG-23UB
– da die moderneren Flugzeuge in geschlossenen Deckungen abgestellt werden müssen, muss das JG die Deckungen an der Nordbahn und im Westteil des Flugplatzes abgeben
– Die KRS muss muss ihre modere und in Eigenleistung neu renovierte Halle an die KRS des JBG übergeben
– die Neuentstehung von Unterkünften, Versorgungskomplex und Stabsgebäude für das JBG lassen erkennen, dass die Diensstelle an die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit stößt

28.12.1984

MiG-21M (590),
Stadtgebiet Cottbus, durch Druckabfall im Hydrauliksystem (Undichtheit) fallen beim Start mit Starthilfsraketen die Schubdüsensteuerung und in der Folge die Steuerung des Flugzeuges aus,
nach irrtümlichen Einflug in die Südplatzrunde katapultiert der FF auf Befehl, das führerlose Flugzeug fliegt weiter und stürzt in das Stadtgebiet von Cottbus, zwei Zivilpersonen werden verletzt
Im Januar 2015 wird diese Havarie nochmals in die Zeitung kommen. Eigentlicher Aufhänger für die „Lausitzer Rundschau“ war eine Katastrophe im JG-1 im Jahre 1975 mit mehreren Todesopfern. Damals war eine MiG-21 des Cottbuser Geschwaders in ein Wohnhaus gestürzt, der Pilot und mehrere Anwohner verstarben.
In diesem Zusammenhang wird auch dieser Vorfall des JG-7 „ausgebuddelt“

590 Start mit Starthilfsraketen
die "590" bei ihrem letzten Start, am Seitenleitwerk unter dem Hoheitskennzeichen kann man die austretende Hydraulikflüssigkeit erkennen

13.-20.04.1985

Gefechtsschießen in Astrachen, Schwerpunkt ist die Bekämpfung von Marschflugkörpern in verschiedenen Höhen